Alle Beiträge von freenanuk

Newroz zum Knast – Freiheit für alle Gefangenen!

Der Frülingsbeginn ist in vielen Regionen und Kulturen eine besondere  Zeit. Überall kommen die Menschen zusammen, um das Ende des Winters zu feiern, die Funken in unseren Herzen, die uns durch die dunkle Zeit gebracht haben, wieder zu entfachen und mit neuer Kraft die vor uns liegenden Kämpfe anzugehen. Ob bei der Tradition der slawischen Osterfeuer in Brandenburg oder Newroz in Kurdistan. 
Dieses Jahr vermissen wir dabei unseren Genossen Nanuk und den kurdischen Freund Mehmet Karaca, welche vom Staat in der JVA Moabit gefangengehalten werden; Beide wegen dem Paragrafen 129, beide, weil sie der Ungerechtigkeit der Welt nicht einfach so tatenlos zusehen wollen. 

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Zum Tag der politischen Gefangenen

Liebe Leute da drinnen und hier draußen,
alle Jahre wieder kommen wir am 18. März zusammen, gehen demonstrieren, schreiben Texte oder machen Aktionen, um an diesem Tag an die Leute im Knast zu denken, sie zu grüßen und ihnen eine Stimme zu geben.
Als Soligruppe von Nanuk, der direkt hinter dieser Mauer seit Oktober letzten Jahres eingesperrt ist,  wollen wir euch, wie jedes Mal, wenn wir hier stehen, spüren lassen, dass ihr nicht allein seid in diesen erdrückenden Mauern. Ihr fehlt uns hier draußen.

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Newroz zum Knast

Der Frülingsbeginn ist in vielen Regionen und Kulturen eine besondere Zeit. Überall kommen die Menschen zusammen, um das Ende des Winters zu feiern, die Funken in unseren Herzen, die uns durch die dunkle Zeit gebracht haben, wieder zu entfachen und mit neuer Kraft die vor uns liegenden Kämpfe anzugehen. Ob bei der Tradition der slawischen Osterfeuer in Brandenburg oder Newroz in Kurdistan.

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100 Tage im Knast – Brief von Nanuk

Seit über 100 Tagen sitzt Nanuk in einer Einzelzelle in der JVA Moabit – Berlin.
Nanuk wurde am 21. Oktober 2024 in Berlin verhaftet, nachdem er über zwei Jahre lang für die Behörden nicht erreichbar war.

An Nanuks Fall lässt sich gut beobachten, wie das in sich geschlossene System „Knast“ einen Spielraum für Schikane und willkürlichem Handeln von Schließern, Beamt:innen und Generalbundesanwalt bietet.
Die hohen Sicherheitsbeschränkungen, die Nanuk auferlegt wurden und über die wir in den vorherigen Updates berichtet haben (https://freenanuk.noblogs.org/post/2024/12/21/gruesse-von-nanuk-aus-der-jva-moabit-neuigkeiten-zur-haftsituation-und-update/), werden seit Anfang Dezember 2024 in langsamen Schritten gelockert. Doch auch hier bleibt vieles der Willkür der Verwaltung und dem Willen der Schließer überlassen, die letztendlich darüber entscheiden, ob die genehmigte Beteiligung an Freizeitaktivitäten tatsächlich umgesetzt wird.
Das Problem mit der Post zieht sich kontinuierlich durch Nanuks Haftzeit: sowohl der Erhalt als auch der Versand von Post wird weiter blockiert. Zuletzt erhielt Nanuk am 10. Januar 2025 ein paar Briefe und Postkarten, dann dauerte es wieder zwei Monate bis was bei ihm ankam. Es dauerte bis Mitte Dezember, bis Nanuk erste Korrespondenz erhielt- die Briefe und Postkarten aus dem Zeitraum vom 22. Oktober bis zum 16. November 2024 sind weiterhin verschollen. Auch erreichten uns bisher nur sehr wenige der von Nanuk geschriebenen Briefe.
Wir veröffentlichen hier Nanuks Brief zu 100 Tage Knast.

Wir schicken allen Inhaftierten und Untergetauchten viel Kraft.
Bis alle frei sind.

Soligruppe Nanuk

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Update zur Haftprüfung – Nanuk weiterhin im Knast

Gestern, 3. März 2025, fand in Karlsruhe die Haftprüfung für Nanuk statt. Da wir nicht direkt eine freudige Nachricht veröffentlicht haben, können sich viele denken, was passiert ist: Nanuk bleibt erstmal weiterhin hinter Gitter.

Am Montagmorgen wurde Nanuk von Moabit nach Karlsruhe gefahren, über den heftigen Transport werden wir in den nächsten Tagen länger berichten. Es wurde über drei Stunden verhandelt, Nanuk bleibt erstmal in Haft da eine endgültige Entscheidung auf Ende März verschoben wurde.

Genoss:innen haben Nanuk in Karlsruhe in Empfang genommen, über die ganze Zeit der Verhandlung gab es eine Kundgebung. Danke an euch.

Wir werden uns in den nächsten Tagen ausführlicher melden.

Soligruppe Nanuk

Solidarität mit Hanna in München – Freiheit für alle Antifas!

Wir leben in beunruhigenden Zeiten. Die Entwicklungen der letzten Jahre spitzen sich weiter zu und werden auf allen Ebenen sichtbar: Zuhause am Tisch mit der Familie, auf der Arbeit, auf der Straße, in den Parlamenten.  So viele Menschen auf der ganze Welt, die in Angst leben müssen – Angst vor dem Abbau ihrer Rechte, vor Abschiebung, Verfolgung, Krieg, Repression, sexualisierter Gewalt, Faschismus, Folter, Knast. So viele von uns, die gerade hinter Gittern sitzen und darauf warten, was dieser Apparat, der sich in Rekordtempo faschisiert, mit ihnen anstellen will. Solidarität mit Hanna in München – Freiheit für alle Antifas! weiterlesen

Bericht: Veranstaltung „Einer von uns“

Am 1. Februar 2025 versammelten sich rund 600 Antifaschist\*innen im Berliner SO36 zu der Informationsveranstaltung „Einer von uns! Von den Baseballschlägerjahren und vom Knast.“. In dieser wurde noch einmal auf die 1990er Jahre geblickt, mit Texten, Schilderungen von Zeitzeug\*innen, einem Interview mit KW-Thomas/Nanuk und einer Einschätzung der Lage seiner Anwältin.
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